Unser Dietmar setzt auf Sieg

 

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Einbruch in Vereinsheim

RÖMHILD In der Zeit vom 8. Oktober, 19.00 Uhr bis 9. Oktober, 10.05 Uhr schlugen unbekannte Täter in einem Vereinsheim in Römhild mit einem Ziegelstein die Doppelverglasung von einem Fenster ein. Das Fenster wurde geöffnet.

RÖMHILD In der Zeit vom 8. Oktober, 19.00 Uhr bis 9. Oktober, 10.05 Uhr schlugen unbekannte Täter in einem Vereinsheim in Römhild mit einem Ziegelstein die Doppelverglasung von einem Fenster ein. Das Fenster wurde geöffnet. Im Kassenbereich befand sich eine offene Geldkassette. Aus dieser wurden circa 35 Euro entwendet. Der Schaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. PI

Schützengesellschaft Römhild e. V. blickt optimistisch in die Zukunft

Römhild. Im Stadtgebiet der südthüringischen Kleinstadt Römhild gelegen ist unser altehrwürdiger Schützenverein, die Schützengesellschaft Römhild e.V. beheimatet und blickt nunmehr auf eine bereits 315-jährige Schützentradition zurück. Leider stand dieser, so traditionsbewusste Verein zur Jahresmitte 2012 kurz vor seinem Ende. Grundlegende und schwerwiegende Fehler der Vereinsführung im Zeitraum 1998 bis 2012 haben dazu geführt, dass der Verein finanziell sowie strukturell herunter gewirtschaftet war. Erst durch das Aufbegehren einiger Vereinsmitglieder im Sommer 2012 konnte der alte Vorstand durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung abgewählt werden. Der neu gewählte Vorstand um den Vorsitzenden Bastian Friedrich nahm 2013 seine Arbeit auf. Binnen kürzester Zeit wurde die Gemeinnützigkeit wieder erworben, die komplette Vereinsstruktur bzw. Vereinsorganisation auf Stand gebracht sowie die Baustelle von Müll und Schutt befreit. Der Verein war somit Ende 2013 grundlegend saniert! Jetzt konnte der eigentliche und auch größte Schritt angegangen werden, die Fertigstellung der bereits 1998 begonnenen Baumaß- nahme, Errichtung einer offenen, kombinierten Schießstandanlage, bestehend aus 25m-, 50m- und 100m-Schießbahnen, zur Durchführung von sportlichem Trainings- und Wettkampfschießen. Allerdings stand die Vereinsführung vor dem Problem, dass nach bereits 14 Jahren Bauzeit gerade einmal 1/3 der Baumaßnahme realisiert wurde, das Bauamt mit dem Entzug der Baugenehmigung drohte und die Vereinskasse leer war. Der Gesamtinvest für die Fertigstellung der Baumaßnahme durch einen Fachbetrieb wurde durch den Vereinsvorsitzenden ermittelt und belief sich auf rund 250 T Euro.

Die kurzfristige Beschaffung von finanziellen Mitteln in genannter Höhe war allerdings nicht realisierbar. Aus diesem Grund wurde seitens des Vereinsvorsitzenden eine Alternativlösung präsentiert. Die reinen Anschaffungskosten für Baumaterialien in Höhe von 65 TEuro sollten organisiert und die Baumaßnahme durch ehrenamtliche Tätigkeit realisiert werden. Dieses Konzept wurde von den Vereinsmitgliedern beschlossen und das Bauamt verteilte eine letztmalige Verlängerung der Baugenehmigung bis Mitte 2016. Ein Teil der Vereinsmitglieder gewährten dem Verein ein langfristiges Darlehen (in Höhe von ca. 45 TEuro) als Startkapital für die Baumaßnahme. Die restlichen 20 TEuro sollten durch Fördermittel und Spenden generiert werden. Die Vereinsmitglieder, die keinen bzw. nur geringen finanziellen Beitrag leisten konnten stellten ihre Arbeitskraft als Leistung zur Verfügung. Einige Mitglieder haben bis dato a ca. 1.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden auf unserer Baustelle geleistet… Allen Sponsoren und Helfern, die zum Gelingen der Baumaß- nahmen beigetragen haben, sagt die Schützengesellschaft Römhild e. V. ein herzliches Dankeschön! Stand heute, September 2016, die komplette Schießstandanlage konnte bautechnisch fertig gestellt werden, die sicherheitstechnische sowie immissionsschutzrechtliche Abnahme ist erfolgt. Der Schießbetrieb wurde ab 1. September 2016 aufgenommen! Die Fertigstellung der Schieß- standanlage war für unseren altehrwürdigen Verein ein erstrebenswertes Ziel, damit die Aus- übung des Schützensports auch weiterhin in unserer Region ein Standbein hat bzw. das regionale Vereinsangebot um ein weiteres Schmankerl erweitert wird. Der Thüringer-Schützensport bedarf natürlich auch gut funktionierender Schießanlagen und entsprechender Jugendarbeit, damit bei den zukünftigen Olympischen Spielen auch in dieser Disziplin wieder Medaillen gewonnen werden...

Die wichtigsten baulichen Leistungsdaten seit 2013 einmal in Zahlen:
- ca. 4.700 Stk. Schwerbetonblöcke/Kellerblöcke verarbeitet,
- ca. 150 m³ Beton hergestellt und verarbeitet,
- ca. 6.200 m³ Erdreich bewegt/ verarbeitet
- ca. 1.500 Stk. Hochlochziegel verarbeitet,
- ca. 150 m² Holzbretter verarbeitet,
- ca. 300 t Sand verarbeitet,
- ca. 120 t Schotter verarbeitet,
- ca. 50 m² Gips- und OSB-Platten verarbeitet,
- ca. 80 m² Schallschutzplatten verarbeitet.

 

Eröffnung

Scheckübergabe an die Römhilder Schützengesellschaft

Letzte Woche Dienstag wurde an die Römhilder Schützengesellschaft für noch anstehende Baumaßnahmen 2015 ein Fördermittelbescheid übergeben.

Der symbolische Scheck in Höhe von 5.270 Euro wurde durch die Vizepräsidentin des  Landessportbund Thüringen Frau Marion Seeber (Bedheim) persönlich an die Vorstandsmitglieder und Schützenbrüder des Vereins übergeben.

Im Auftrag der Schützengesellschaft nahmen Bastian Friedrich (Vereinsvorsitzender und 1. Schützenmeister), Dirk Baumeyer (2. Schützenmeister), Andreas Mai (Vorstandsmitglied) und Dietmar Katzenberger (Kassenwart) den Scheck im Beisein von Günther Köhler (Bürgermeister der Stadt Römhild) und Ulrich Hofmann (Geschäftsführer des KSB Hildburghausen) in der Römhilder Stadtverwaltung entgegen.

Mit diesem Geld soll die Einzäunung der Schießanlage in Haina gefördert werden. Diese Umfriedung wird gefordert, weil der Zaun verhindert, dass Unbefugte das Gelände betreten und sich so in Lebensgefahr begeben können. Dies ist eine der Grundvoraussetzungen für die Aufnahme des Schießbetriebes.

Die 5.270 Euro – insgesamt kann  der LSB in diesem Jahr 450.000 € an Fördergeldern des Ministeriums umverteilen – kommen hierzu gerade recht. Denn insgesamt beträgt die Investitionsmaßnahme 13.175 Euro. 40 Prozent dieser Gesamtsumme werden durch den LSB gefördert. Der Rest soll durch Eigenleistungen der Vereinsmitglieder erbracht werden.

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